Die SPD Ebern zieht kleines Zwischenfazit zu den Aktivitäten zur Kommunalwahl. „Es läuft richtig gut“, freut sich SPD Ortsvereinsvorsitzende Brunhilde Giegold bei einer Zusammenkunft des Eberner SPD Vorstandes. „Wir haben mit unserer AnsprechBar anscheinend die richtige Form gefunden mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen“, ergänzt stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Walter Ullrich. Es klappe super in den Stadteilen - bisher seinen immer viele Besucher an die AnsprechBar gekommen und es gab viele Diskussionen von unseren Kandidaten mit den Bürgern.
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„Viel besser als Wahlversammlungen mit Kandidatenvorstellungen abzuhalten und die Bürger vollzutexten“, bringt Barbara Hahnlein ein. Die SPD Stadtratskandidatinnen und Kandidaten präsentieren sich mit Bürgermeisterkandidat Jürgen Hennemann seit Wochen in den Stadtteilen immer am Freitag -Abend und Samstag- vormittag und am Nachmittag. „Insgesamt präsentieren wir uns in 23 Stadtteilen der Stadt und auch noch in der Kernstadt. Hier ist es am Faschingssamstag dem 01.03. am Marktplatz so weit. Auch ein Besuch des Wertstoffhofes ist noch angedacht. „Unsere „AnsprechBar“ ist ein voller Erfolg, wenn man nach den Besucherzahlen geht und den vielen positiven Rückmeldungen der Bürger“, erklärt Jürgen Hennemann.
Das Konzept sei das richtige, mit Bürgern an der AnsprechBar unmittelbar, ohne Barrieren in Kontakt zu kommen. Bei leckeren Bratwürsten, aus einer extra für die Tour von der Metzgerei Fuchs kreierten Mischung und Warmgetränken, liesse sich gut zusammenstehen und debattieren. Dazu trägt auch die Ideenkarte: „Wenn ich Bürgermeister von Ebern wäre würde ich…..“, bei, die am Stand ausliegt und ausgefüllt werden kann. Und das machen die Bürger. „Mit den Ideenkarten läuft es prima, wir haben schon weit über 300 Ideen von den Bürgerinnen und Bürgern bekommen“, berichtet Bürgermeisterkandidat Hennemann. Alles ernsthafte Ideen und Anliegen, die eingebracht würden. Meist mit dabei: Das innerstädtische Verkehrskonzept.
Hier gibt es Diskussions- und auch Änderungsbedarf, das werde bei fast allen Diskussionen deutlich. Die vorfahrtsberechtigten Straßen seien schlecht einseh- und erkennbar, erläutert Hennemann, der eine Überprüfung und vor allem eine bessere Kennzeichnung der Rechts vor Links-Regelung am Marktplatz angehen will. Es kämen sehr viel gute und auch umsetzbare Vorschläge, die die SPD in der zukünftigen Wahlperiode im Stadtrat aufgreifen wolle. Irene Jungnickl erklärt den Ablauf: Die Ideenkarten könnten an der AnsprechBar abgegeben werden, was auch viele Bürger nutzten. Sie kämen aber auch per Mail, per Post in den Postkasten bei Jürgen Hennemann, oder über die Stadtverwaltung zur SPD. „Das ist schon eine richtige Bewegung“, meint Jungnickl. Anscheinend ist ein großer Bedarf die letzten Jahre entstanden, und Ideen gib es genug. Die Bürgern freuen sich, dass sie gefragt werden, bevor entschieden wird“, erklärt Bürgermeisterkandidat Jürgen Hennemann. Er wolle dies auch zur Grundlage seiner Politik als Bürgermeister machen – erst die Bürger fragen, dann entscheiden. Die AnsprechBar solle auch keine Einmalaktion vor der Wahl bleiben, bringt Vorsitzende Brunhilde Giegold ein. Die SPD Kandidatinnen und Kandidaten waren sich einig, die Aktion nach einem Jahr, aber im Sommer, wenn es wärmer ist, zu wiederholen. Man wolle mit den Bürgern im Gespräch bleiben. „Man erfährt sehr viel neues, lernt das Stadtgebiet kennen“, sagt Uwe Holzwarth, Stadtratskandidat aus Heubach. „Und es macht auch sehr viel Spaß“, so Florian Schmidt. Die Diskussion mit den Bürgern bringt immer was, weiß Stadtratskandidat Theo Lerche. Jungnickl weiter: Die Ideen werden auf der Homepage der SPD Ebern: ebern-diskutiert.de und in Facebook auf der Seite: SPD Ebern veröffentlicht und auch in einem Schaufenster, in der Neubrückentorstraße: Unser Fenster ins WWW für Bürger ohne PC. „Der Ort der Präsentation wurde so gewählt, dass auch Bürgermeister Hermann diese anschauen kann“, scherzt Walter Ullrich.
Ganz nach unserem Motto: „Ebern ist, was wir draus machen“- bringen sich die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD mit großem Einsatz ein. Es gäbe auch Höhepunkte an der AnsprechBar, die nicht geplant wären. So kam in Sandhof Richard Ebert aus Unterpreppach an der Ansprechbar vorbei und spielte ein Ständchen mit seiner Mundharmonika. Oder Bürger packten beim Auf und Abbau mit an. Auch käme es vor, dass Bürger einen Kaffee oder Kuchen zur Ansprechbar brächten, berichtet Brunhilde Giegold.
„Unser Wahlprospekt für die Stadtratswahl ist fertig gedruckt“, freut sich Vorstandsmitglied Werner Riegel. Damit es einen Gebrauchswert hat, hat sich die SPD Ebern, nach dem Kochbuch "Aus Liebe zu Ebern" 2008, wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Ein Postkartenheft "Eberner Ansichten" mit heraustrennbaren Postkarten. Die Konzeption entstand aus Diskussionen der Kandidaten in der Vorbereitung. Die Postkartenmotive haben alle Kandidatinnen und Kandidaten selbst ausgesucht und meist sogar selbst fotografiert. Es wird derzeit an alle Haushalte in Ebern zusammen mit einer Streichholzschachtel von Bürgermeisterkandidat Jürgen Hennemann verteilt.
Auch die Plakate von Jürgen Hennemann seien endlich angekommen, erklärt Otto Schmitt. Die SPD ler erlebten hier zwei bange Wochen, da die fertig gedruckten Plakate bei der Versandspedition festhingen, da diese in Konkurs ging und der Insolvenzverwalter nichts ausliefern liess. Erst nach über einer Woche durfte wieder ausgeliefert werden. Jetzt hängen aber schon einige, stellt Vorsitzende Brunhilde Giegold zufrieden fest. „Wir haben ein tolles Team und es macht Spaß zusammen zu arbeiten“, so Giegold. Was für Sie für die gesamten Aktivitäten gelte.
Die nächsten Stationen der AnsprechBar sind heute: 13 Uhr in Unterpreppach am Musikprobenheim, 15.30 Uhr in Vorbach am Feuerwehrhaus und um 17 Uhr in Albersdorf in der Dorfmitte.