Fridays for Future

08. April 2019

SPD begrüßt das Engagement von Schülern*innen für Fridays for Future

Fridays for Future

Sand/Zeil. „Wir begrüßen, dass sich junge Menschen lautstark für ihre Zukunft einsetzen,“ so SPD Ortsvereinsvorsitzenden von Zeil, Johanna Bamberg-Reinwand, und von Sand, Paul Hümmer. „Fridays for future“ sei ein Positivbeispiel dafür, wie sich Schüler*innen, die noch nicht wählen dürfen, politisch einbringen können, so die beiden SPD Ortsvereinsvorsitzenden. Wir finden es super, dass auch in der Kreisstadt Haßfurt junge Menschen von unterschiedlichen Schulformen an Protesten für mehr Klimaschutz teilnehmen, denn die ungebremste Erderwärmung führt unweigerlich in eine Klimakatastrophe. Beide SPD Ortsvereinsvorsitzenden wollen sich dafür einsetzen, daß sich auch die Landkreis SPD für die Unterstützung der Aktion ausspricht.

„Es zeigt sich, dass das Vorurteil der unpolitischen Jugend von heute so nicht stimmt.“, meint Johanna Bamberg-Reinwand. Die jungen Menschen nehmen unsere Zukunft in die eigene Hand, sagen ihre Meinung und fordern die Verantwortlichen zum Handeln auf. Sie nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand, weil die Generationen vor Ihnen versagt haben. Statt rechtzeitig und konsequent die Energiewende voranzutreiben habe diese sich den starken Lobbys der Energiekonzerne und der Autoindustrie gebeugt. Am Ausstieg aus den fossilen Energieträgern führt kein Weg vorbei. Klimaschutz muss aber auch sozialverträglich gestaltet werden, sonst wird uns die Wende zu nachhaltiger Energieversorgung nicht gelingen, so Johanna Bamberg-Reinwand weiter.

Angesichts der bundesweiten "Fridays vor Future"-Schulstreiks wird der bayerische Kultusminister Michael Piazolo aufgefordert, ein Auge zuzudrücken und die Schulen nicht anzuhalten, gegebenenfalls mit Disziplinarmaßnahmen zu reagieren. "In einer Zeit, in der allerorten nach mehr politischem Einsatz von Schülerinnen und Schüler gerufen wird, ist es der falsche Weg, bei den stattfindenden Schülerstreiks im Namen des Klimaschutzes nach Strafen zu schreien", betont Paul Hümmer. Warum werden eigentlich Verantwortliche in der Schulbürokratie nicht abgestraft, wenn Unterricht wegen Lehrkräftemangel nicht so wie es sein sollte gegeben werden kann. Wenn die Gemeinden mit ehrenamtlichen Personal ausfehlen müssen, damit die Schulkinder nicht nach Hause geschickt werden müssten, stellt Kreisrat und 3. Bürgermeister Paul Hümmer die Gegenfrage an Alle, die nach Disziplinarmaßen für die Teilnehmer rufen!

Foto: SPD Haßberge (Wolfgang Brühl)

Unterstützung bekommen die Kinder und Jugendlichen zunehmend auch von Erwachsenen. Am letzten Freitag waren unter den Teilnehmern auch ältere Herrschaften von nahen Seniorenheim dabei. Neben dem SPD Kreisrat Paul Hümmer (dritte von rechts) gesellte sich auch eine Gruppe vom Bund Naturschutz zu den Demonstranten.

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